
Nebenkosten beim Hauskauf
Welche Kaufnebenkosten anfallen, wie hoch die Grunderwerbsteuer in Sachsen und Sachsen-Anhalt ist und warum die Bank sie selten finanziert.
Mehr lesenVon der ersten Rechnung bis zur Zusage: anbieterübergreifender Vergleich, ehrliche Zahlen, feste Ansprechpartner.
Eine BaufinanzierungFinanzierung des Kaufs oder Baus einer Immobilie, grundpfandrechtlich abgesichert und meist über Jahrzehnte laufend. ist für die meisten Menschen die größte finanzielle Entscheidung ihres Lebens, und zugleich die, bei der kleine Unterschiede am meisten ausmachen: beim Zinssatz, bei der TilgungDer Anteil der Rate, mit dem die Schuld zurückgezahlt wird. Eine höhere anfängliche Tilgung verkürzt die Laufzeit deutlich., bei der Länge der ZinsbindungZeitraum, für den der Sollzins eines Darlehens fest vereinbart ist. Lange Bindungen kosten etwas Aufschlag, schaffen aber Planungssicherheit.. Wer nur das Angebot der Hausbank kennt, kennt seinen Verhandlungsspielraum nicht.
Unverbindliche Modellrechnung. KaufnebenkostenKosten beim Immobilienkauf zusätzlich zum Kaufpreis: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Makler. Sie werden von der Bank meist nicht mitfinanziert. (je nach Bundesland häufig um die zehn Prozent) sind nicht enthalten. Keine Daten werden übertragen.
Der Haushaltsrechner ermittelt aus Nettoeinkommen, festen Ausgaben und einem Sicherheitspuffer die monatlich tragbare Rate, und übersetzt sie bei gewähltem SollzinsDer reine Zinssatz eines Darlehens ohne Nebenkosten. Für den Vergleich ist der Effektivzins entscheidend. und Tilgungssatz in einen groben Darlehensrahmen. Die Rechnung ist bewusst konservativ: Wer den Puffer wegplant, finanziert auf Kante. Nebenkosten des Kaufs (GrunderwerbsteuerEinmalige Steuer beim Immobilienkauf, deren Satz jedes Bundesland selbst festlegt. In Sachsen liegt sie bei 5,5 Prozent, in Sachsen-Anhalt bei 5,0 Prozent des Kaufpreises (Stand 2026)., Notar, ggf. MaklerVermittler, der gesetzlich als Sachwalter des Kunden auftritt und aus dem Angebot vieler Gesellschaften auswählt. Anders als eine Ausschließlichkeitsvertretung ist er nicht an einen Versicherer gebunden., je nach Bundesland zusammen häufig um die zehn Prozent des Kaufpreises) sind im Darlehensrahmen nicht enthalten und sollten möglichst aus EigenkapitalEigene Mittel, die in eine Finanzierung eingebracht werden. Mehr Eigenkapital senkt in der Regel den Zins. kommen. Das Ergebnis ersetzt keine Finanzierungszusage, ist aber der ehrliche Startpunkt jeder Objektsuche.
Wir begleiten den ganzen Weg: zuerst die ehrliche Budgetrechnung (was ist monatlich wirklich tragbar?), dann der Vergleich über ein breites Netzwerk aus Banken und Bausparkassen, schließlich die Struktur aus Zinsbindung, Tilgung und Sondertilgungsrechten, die zu Ihrer Lebensplanung passt. Auch danach bleiben wir dran. Spätestens, wenn die Anschlussfinanzierung ansteht. Geht es um eine Immobilie als Kapitalanlage statt zum Eigennutzen, rechnen wir Lage, Rendite und Steuer im Zusammenhang: Anlageimmobilie. Einstieg: der Finanz-Check oder direkt der Haushaltsrechner weiter unten.
Die tragfähige Monatsrate ergibt sich aus der Haushaltsrechnung. Nicht aus dem Kaufpreis des Wunschobjekts. Dazu gehören ein Puffer für Unvorhergesehenes und die Nebenkosten des Eigentums (Instandhaltung, Hausgeld), die Mieter oft unterschätzen. Wer sein Budget kennt, verhandelt besser und sucht gezielter.
Je mehr Eigenkapital, desto niedriger der Zins: Banken bepreisen das Verhältnis von Darlehen zu Objektwert (BeleihungsauslaufVerhältnis von Darlehen zu Objektwert. Je niedriger, desto günstiger meist der Zins.). Als Orientierung gilt: Kaufnebenkosten plus ein Teil des Kaufpreises aus eigenen Mitteln. Vollfinanzierungen sind möglich, aber spürbar teurer und nur bei sehr stabilem Einkommen sinnvoll.
Die Zinsbindung schützt vor steigenden Zinsen: lange Bindungen kosten Aufschlag, kaufen Planbarkeit. Die anfängliche Tilgung, üblich zwei bis drei Prozent, bestimmt, wie schnell die Restschuld sinkt; weniger verlängert die Laufzeit. Nach zehn Jahren ab Vollauszahlung ist jedes Darlehen mit sechs Monaten Frist kündbar (§ 489 BGBRecht, jedes Immobiliendarlehen zehn Jahre nach Vollauszahlung mit sechs Monaten Frist zu kündigen, auch innerhalb einer langen Zinsbindung.), relevant für die AnschlussfinanzierungNeue Finanzierung für die Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung, per Prolongation, Umschuldung oder Forward-Darlehen..
Förderprogramme (etwa der KfWStaatliche Förderbank. Ihre Programme können den Effektivzins einer Finanzierung senken, ändern sich aber laufend in Konditionen und Verfügbarkeit. oder der Länder) können den EffektivzinsZinssatz, der Sollzins und Nebenkosten zusammenfasst und Angebote vergleichbar macht. Aussagekräftiger als die beworbene Monatsrate. deutlich drücken, ändern sich aber laufend in Konditionen und Verfügbarkeit. Wir prüfen tagesaktuell, welche Programme zu Vorhaben und Objekt passen, statt mit veralteten Tabellen zu arbeiten.
Erstgespräch und Budgetrechnung, Objektprüfung aus Finanzierungssicht, Vergleich der Angebote, Begleitung bis zur Auszahlung, und ein Erinnerungssystem für das Ende der Zinsbindung. Grundlagen zum Thema erklärt der Ratgeber „Zinsbindung endet. Was jetzt?".
Erst rechnen, dann entscheiden, mit einem festen Ansprechpartner.
Als Orientierung: die Kaufnebenkosten (je nach Bundesland häufig um die zehn Prozent) plus idealerweise 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises. Weniger ist möglich, macht die Finanzierung aber teurer. Was in Ihrem Fall realistisch ist, zeigt die Haushaltsrechnung.
Die ehrliche Antwort kommt aus Ihrer Haushaltsrechnung: Nettoeinkommen minus feste Ausgaben minus Sicherheitspuffer. Eine verbreitete Obergrenze liegt bei rund einem Drittel des Nettoeinkommens. Entscheidend ist aber Ihre konkrete Situation, nicht die Faustregel.
Ein Darlehen, dessen Zins Sie sich bis zu 60 Monate im Voraus für die spätere Anschlussfinanzierung sichern, gegen einen Aufschlag, der mit der Vorlaufzeit steigt. Details auf unserer Seite zur Anschlussfinanzierung.
Meist ja: Jede Sondertilgung senkt die Restschuld und damit die Zinskosten. Die „Rendite" entspricht dem Darlehenszins, garantiert und steuerfrei. Wichtig ist, dass das Recht dazu im Vertrag steht und die Rücklage für Notfälle nicht angetastet wird.
Ja. Wir arbeiten mit einem breiten Netzwerk aus Banken und Bausparkassen und legen die Angebote nebeneinander, inklusive der Unterschiede bei Zins, Flexibilität und Bearbeitungszeit. Sie sehen, warum wir was empfehlen.
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Wir sind an keinen einzelnen Anbieter gebunden. Für Ihre Lösung vergleichen wir über 100 Versicherer, Banken, Bausparkassen und Fondsgesellschaften und wählen aus, was wirklich zu Ihnen passt.
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