
Altersvorsorge: der verständliche Überblick
Die drei Schichten der Altersvorsorge, die Rentenlücke und der richtige Einstieg - ohne Fachchinesisch und ohne Produktverkauf erklärt.
Mehr lesenRentenlücke, ETF, geförderte Verträge: Wir übersetzen die Möglichkeiten in einen Plan, der zu Ihrem Leben passt. Nicht umgekehrt.
Private AltersvorsorgeSammelbegriff für den planvollen Aufbau von Einkommen für den Ruhestand, aus gesetzlicher Rente, betrieblichen und privaten Bausteinen. ist für die meisten Menschen kein optionales Extra mehr: Die gesetzliche Rente ersetzt nur einen Teil des letzten Einkommens, und dieser Anteil sinkt tendenziell. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht „Welches Produkt?", sondern „Wie groß ist meine Lücke, und was schließt sie am effizientesten?"
Genau in dieser Reihenfolge arbeiten wir: erst die RentenlückeDifferenz zwischen dem Einkommen, das Sie im Ruhestand brauchen, und den bis dahin aufgebauten Ansprüchen. Die zentrale Steuerungsgröße jeder Vorsorgeplanung. realistisch beziffern, dann vorhandene Bausteine anrechnen (gesetzliche Rente, Betriebsrenten, bestehende Verträge, vermögenswirksame Leistungen), erst zuletzt über neue Produkte sprechen. Was ein ETF-Sparplan für die Altersvorsorge leisten kann und wo seine Grenzen liegen, erklären wir ohne Verkaufsdruck. Der Finanz-Check ist der schnellste Einstieg.
Ausgangspunkt ist Ihre RenteninformationJährliche Mitteilung der Deutschen Rentenversicherung über die voraussichtliche gesetzliche Rente. Der ausgewiesene Betrag ist brutto, davon gehen noch Beiträge und Steuern ab. plus eine ehrliche Schätzung des Bedarfs im Ruhestand. Üblich sind grob 70 bis 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens, abhängig von Wohnsituation und Lebensstil. Die Differenz zwischen Bedarf und erwarteten Ansprüchen ist die Rentenlücke. Erst wenn diese Zahl steht, lässt sich seriös sagen, welche Sparrate nötig ist.
Viele unterschätzen, was schon da ist: Ansprüche aus früheren Betriebsrenten, ruhende Verträge, Arbeitgeberleistungen wie betriebliche Altersvorsorge mit Zuschuss oder ungenutzte vermögenswirksame LeistungenZuschuss des Arbeitgebers in eine förderfähige Sparanlage, je nach Vertrag bis zu 40 Euro monatlich. Teils zusätzlich staatlich gefördert.. Diese Bausteine kosten wenig oder nichts extra. Sie gehören vor jedem Neuabschluss eingesammelt.
Ein breit gestreuter Aktien-SparplanRegelmäßige, meist monatliche Einzahlung in einen Fonds oder ETF. Nutzt Zeit und Zinseszins und glättet Kaufkurse über die Jahre. (ETFBörsengehandelter Fonds, der einen Index breit gestreut und kostengünstig nachbildet. Über lange Zeiträume ein häufig genutztes Werkzeug für den Vermögensaufbau, mit zwischenzeitlichen Schwankungen.) ist langfristig meist das renditestärkste Werkzeug, mit Schwankungen, die man über 15 Jahre und mehr aushalten muss. Versicherungslösungen lohnen bei lebenslanger Auszahlung oder Steuerstundung, kosten aber Flexibilität und Gebühren. Geförderte Wege (betrieblich, Riester/Rürup) rechnen sich nur im Einzelfall. Den prüfen wir.
Der größte Renditekiller ist nicht die Produktwahl, sondern Abbrechen und Umschichten zur Unzeit. Ein guter Plan ist so dimensioniert, dass er auch in teuren Lebensphasen durchhaltbar bleibt. Lieber eine Rate, die sicher läuft, plus jährliche DynamikRegelmäßige, automatische Erhöhung von Beitrag und Leistung. Sie hält die Absicherung mit Inflation und steigenden Bedürfnissen im Gleichgewicht., als ein ambitionierter Plan, der nach zwei Jahren pausiert. Wir prüfen den Plan mit Ihnen regelmäßig und passen ihn an Lebensereignisse an.
Schritt für Schritt fürs Alter, ohne sich heute zu übernehmen.
So früh wie möglich. Nicht aus Prinzip, sondern wegen der Mathematik: Je länger der Zeitraum, desto mehr übernimmt der Zinseszinseffekt und desto kleiner die nötige Monatsrate. Wer spät startet, muss nicht verzagen, aber deutlich höhere Raten oder einen späteren Ruhestand einplanen.
Oft ist er das beste Kernstück, aber selten die ganze Antwort: Er liefert keine lebenslange Rente, keine Absicherung bei Berufsunfähigkeit und verlangt Disziplin in Krisenjahren. Ob Ergänzungen sinnvoll sind, hängt von Lücke, Zeithorizont und Sicherheitsbedürfnis ab.
Die Differenz zwischen dem Einkommen, das Sie im Ruhestand voraussichtlich brauchen, und den Ansprüchen, die Sie bis dahin aufgebaut haben (gesetzliche Rente, Betriebsrenten, private Verträge). Sie ist die zentrale Steuerungsgröße jeder Vorsorgeplanung.
Ja, und das sollten Sie. Wir prüfen bestehende Vorsorgeverträge auf Kosten, Garantien und Passung, bevor wir Neues empfehlen. Manchmal ist Behalten richtig, manchmal Beitragsfreistellung, selten vorschnelles Kündigen.
Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden danach, ob und wie es weitergeht.
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Wir sind an keinen einzelnen Anbieter gebunden. Für Ihre Lösung vergleichen wir über 100 Versicherer, Banken, Bausparkassen und Fondsgesellschaften und wählen aus, was wirklich zu Ihnen passt.
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