ETF für die Alters­vor­sorge

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Börsenkurse auf einem Laptop-Bildschirm
ETF-Spar­plan: Ren­di­te­chance gegen Kurs­schwan­kung.

Ein ETFBör­sen­ge­han­del­ter Fonds, der einen Index breit gestreut und kos­ten­güns­tig nach­bil­det. Über lange Zeit­räume ein häu­fig genutz­tes Werk­zeug für den Ver­mö­gens­auf­bau, mit zwi­schen­zeit­li­chen Schwan­kun­gen.-Spar­planRegel­mä­ßige, meist monat­li­che Ein­zah­lung in einen Fonds oder ETF. Nutzt Zeit und Zin­ses­zins und glät­tet Kauf­kurse über die Jahre. gilt vie­len als die Ant­wort auf die Alters­vor­sorgeSam­mel­be­griff für den plan­vol­len Auf­bau von Ein­kom­men für den Ruhe­stand, aus gesetz­li­cher Rente, betrieb­li­chen und pri­va­ten Bau­stei­nen.. Güns­tig, trans­pa­rent, ren­di­te­stark. Das ist zu gro­ßen Tei­len rich­tig, und genau des­halb lohnt sich der genaue Blick: Was ein ETF für die Alters­vor­sorge leis­ten kann, wovon das Ergeb­nis wirk­lich abhängt und in wel­chen Situa­tio­nen er allein nicht reicht. Wie der Bau­stein in eine Gesamt­pla­nung passt, zeigt unsere Seite zur pri­va­ten Alters­vor­sorge.

Warum Kos­ten so schwer wie­gen

Bei jahr­zehn­te­lan­gen Anla­gen wir­ken lau­fende Kos­ten wie eine nega­tive Dyna­mikRegel­mä­ßige, auto­ma­ti­sche Erhö­hung von Bei­trag und Leis­tung. Sie hält die Absi­che­rung mit Infla­tion und stei­gen­den Bedürf­nis­sen im Gleich­ge­wicht.: Jeder Pro­zent­punkt Gebühr fehlt nicht nur ein­mal, son­dern in jedem Fol­ge­jahr samt ent­gan­ge­ner Erträge. ETFs auf breite Indi­zes kos­ten typi­scher­weise nur Bruch­teile eines Pro­zents pro Jahr. Klas­si­sche aktiv gema­nagte Pro­dukte oft ein Viel­fa­ches davon, ohne ver­läss­lich bes­sere Ergeb­nisse. Die Kos­ten­frage ist des­halb keine Neben­sa­che, son­dern einer der weni­gen Hebel, die Sie sicher kon­trol­lie­ren kön­nen.

Risiko heißt: Schwan­kung aus­hal­ten

Ein welt­weit gestreu­ter Aktien-ETF schwankt. Zwi­schen­zeit­li­che Rück­gänge von 30 bis 50 Pro­zent hat es his­to­risch immer wie­der gege­ben. Das Risiko besteht weni­ger im Markt als im Ver­hal­ten: Wer im Tief ver­kauft, macht aus einer Schwan­kung einen ech­ten Ver­lust. Zwei Dinge schüt­zen davor: ein Anla­ge­ho­ri­zont von min­des­tens 10 bis 15 Jah­ren und eine Rate, die auch in teu­ren Lebens­pha­sen durch­halt­bar ist.

Der Zeit­ho­ri­zont bestimmt die Stra­te­gie

Je näher der Ruhe­stand rückt, desto mehr stellt sich die Ent­nah­me­frage: Ein Depot, das mit 40 sinn­voll ist, kann mit 63 zu akti­en­las­tig sein. Ein trag­fä­hi­ger Plan regelt des­halb nicht nur das Anspa­ren, son­dern auch das schritt­weise Umschich­ten und die spä­tere Ent­nahmePhase im Ruhe­stand, in der ange­spar­tes Ver­mö­gen plan­voll aus­ge­zahlt wird. Ein guter Plan regelt neben dem Anspa­ren auch die Ent­nahme.. Die­ser Teil fehlt in den meis­ten Do-it-yours­elf-Plä­nen.

Wann ein ETF allein nicht reicht

Drei typi­sche Gren­zen: Ers­tens lie­fert ein Depot keine lebens­lange garan­tierte Rente. Das Lang­le­big­keits­ri­sikoDas Risiko, län­ger zu leben als das ange­sparte Ver­mö­gen reicht. Eine lebens­lange Rente sichert dage­gen ab, ein rei­nes Depot nicht. bleibt bei Ihnen. Zwei­tens ersetzt Spa­ren keine Absi­che­rung: Eine Berufs­un­fä­hig­keit stoppt jeden Spar­plan. Drit­tens ver­schenkt, wer nur pri­vat spart, oft Zuschüsse, etwa aus ver­mö­gens­wirk­sa­men Leis­tun­gen oder betrieb­li­cher Alters­vor­sorge mit Arbeit­ge­ber­zu­schuss. Die Kunst liegt in der Kom­bi­na­tion, nicht im Ent­we­der-oder.

Das rät Ihnen Gun­ther

Ein kos­ten­güns­ti­ger, breit gestreu­ter ETF-Spar­plan ist für die meis­ten das beste Kern­stück der Alters­vor­sorge. Vor­aus­ge­setzt, die Lücke ist bezif­fert, die Rate durch­halt­bar und die Absi­che­rung steht. Ob Ihr Plan trägt, prü­fen wir im kos­ten­lo­sen Erstgespräch, per­sön­lich an unse­ren Stand­or­ten Leip­zig und Bit­ter­feld-Wol­fen oder per Video: Bera­tung star­ten.

Häu­fige Fra­gen

Ihr Geld bleibt geschützt. Das Ver­mö­gen eines ETF gilt als Son­der­ver­mö­gen und wird getrennt vom Ver­mö­gen der Fonds­ge­sell­schaft und der Depot­bank ver­wahrt. Bei einer Insol­venz fällt es des­halb nicht in die Insol­venz­masse, son­dern bleibt den Anle­gern zuge­ord­net. Sie kön­nen Ihre Anteile in ein ande­res Depot über­tra­gen las­sen. Kurs­ver­luste am Markt deckt diese Regel aller­dings nicht ab.

Für den lang­fris­ti­gen Auf­bau sind the­sau­ri­erende ETF meist prak­ti­scher, weil Erträge auto­ma­tisch wie­der ange­legt wer­den und der Zin­ses­zins ohne eige­nes Zutun wirkt. Aus­schüt­tende ETF zah­len Erträge aufs Konto aus, was in der Ent­nah­me­phase oder beim Aus­nut­zen steu­er­li­cher Frei­be­träge hilf­reich sein kann. Beide Vari­an­ten bil­den den­sel­ben Index ab, die Wahl entscheidet nicht über den Anla­ge­er­folg.

Ja, in der Regel jeder­zeit. ETF-Spar­pläne sind nicht ver­trag­lich gebun­den: Sie kön­nen die Rate erhö­hen, sen­ken, aus­set­zen oder den Spar­plan been­den, ohne dass dar­aus Nach­teile für den bereits auf­ge­bau­ten Bestand ent­ste­hen. Genau diese Fle­xi­bi­li­tät unter­schei­det sie von Ver­trä­gen mit fes­ter Bei­trags­pflicht. Wäh­len Sie die Rate trotz­dem von Anfang an so, dass Sie sie dau­er­haft durch­hal­ten.

Gewinne aus ETF zäh­len zu den Kapi­tal­erträ­gen und wer­den mit der Abgel­tung­s­teuer belegt, dazu kom­men Soli­da­ri­täts­zu­schlag und gege­be­nen­falls Kir­chen­steuer. Die Depot­bank führt das auto­ma­tisch ab. Bis zur Höhe des Spa­rer­pausch­be­trags blei­ben Erträge steu­er­frei, sofern Sie einen Frei­stel­lungs­auf­trag erteilt haben. Bei Aktien-ETF bleibt zudem ein pau­scha­ler Anteil der Erträge unbe­steu­ert.

GH Gunther Hemmann
Gun­ther Hem­mann

Gun­ther plant Ver­mö­gens­an­lage lang­fris­tig statt auf den schnel­len Abschluss. Hier teilt er, was ein ETF für die Alters­vor­sorge leis­ten kann und wo seine Gren­zen lie­gen, ehr­lich und ohne Pro­dukt­ver­kauf.

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